Hundetraining polarisiert heutzutage stärker denn je. Während in der einen Richtung an veralteten Dominanz- und Rangordnungstheorien, der unbedingten Notwendigkeit von Strafe und Härte im Training und der Vorstellung festgehalten wird, dass Verhaltensauffälligkeiten pauschal mit strikter Unterordnung des Hundes zu beantworten seien, findet sich in der anderen Überzeugungsrichtung eine ebenfalls sehr extreme Denkweise. Ein durchgesetztes „Nein“ wird als psychische Gewalt am Hund bezeichnet und das Umsetzen von Regeln und Grenzen als versuchter „Mordanschlag“ auf ihn ausgelegt. So kommt es, dass Hunde unter Käseglocken der Behütung leben, ohne Chancen, Selbsterfahrungen zu sammeln und sich in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln. Hund und Halter bleiben oft haltlos und unter ihren Möglichkeiten, wenn ein adäquates, souveränes Vorgeben von Führung, die dem Hund Struktur und Sicherheit vermittelt, als „lieblos“ ausgelegt wird und in Folge ausbleibt. Auf der Gegenseite wiederum werden Hunde von den selbsternannten menschlichen „Alphatieren“ und „Rudelführern“ mit Härte und Ignoranz gegenüber ihren Bedürfnissen in längst überholte Konzepte und Theorien gepresst, sodass es immer wieder zu völlig missverstandenen Hunden und absolut ungerechtfertigten Strafmaßnahmen kommt. Folge sind verunsicherte, gestresste und frustrierte Hunde und -halter.

Häufig ist es schwierig, auf die „gesunde Mitte“, ein individuell auf den jeweiligen Hund und Halter angepasstes Training zu treffen, das diese weder in starre Konzepte presst noch in extreme Denkweisen ausufert. HundeDenker – für mich macht einen Hundedenker neben Fachwissen rund um den Hund auch die Intuition aus. Bei allem Wert, das (m)ein fundiertes Fachwissen hat, ist dieses meiner Meinung nach ohne ein intuitiv gutes Gefühl für den Hund nicht allzu viel wert. Bei mir finden Sie weder die Methode X als einzige Idee zu Ihrem Anliegen, noch ein Extrem in jedwede Arbeits- und Trainingsweise. Auf Basis von Fachwissen und Intuition wähle ich meinen Trainingsansatz individuell für einen Hund und seinen Halter zugeschnitten auf diese aus, nicht nach einem starren Trainingskonzept. Selbstverständlich basieren meine Trainings auf dem Prinzip der positiven Verstärkung, also der Belohnung und Förderung von erwünschten Verhaltensweisen des Hundes. Sie als Halter lernen bei mir, selbst zum Hundedenker, zum kleinen Experten Ihres eigenen Hundes zu werden, ihn mit dem dafür notwendigen Wissen und entwickelter Intuition zu verstehen und selbstständig Trainingswerkzeuge anzuwenden, um richtig auf sein Verhalten einzugehen.

Mir ist es dabei wichtig, verschiedene Ideen statt einer einzigen, festgefahrenen Methode für Sie bereitzuhalten und bei jedem Anliegen eine eigens für Ihren Hund und Sie stimmige Umsetzung zu finden. Trainingspläne müssen nicht nur passend, also typgerecht und fair für Ihren Hund, sondern auch umsetzbar für Sie als Halter mit Ihren jeweiligen Möglichkeiten sein. Ich erstelle Ihnen als Kunden keine im Alltag unrealistisch umzusetzenden Trainingspläne und versuche Sie nicht zu Methoden zu zwingen, die Ihnen widerstreben. Ich finde gemeinsam mit Ihnen einen Weg: die für Sie und Ihren Hund richtige Fährte. Auch wenn der Hund im Vordergrund steht, muss sein Halter sich mit einem Training wohlfühlen, sodass ich ihn nicht zu diesem überreden muss, sondern davon überzeugen kann. Mir geht es nicht darum, mit den Fingern auf die Fehler von Hundehaltern zu zeigen, sondern darum, Anleitung zu positiver Entwicklung zu leisten, die für Hund und Halter eine Verbesserung ihrer Situation bedeutet.

Abschließend bleibt zu sagen, dass ich meiner Aufgabe als Trainer, Ihnen einen perfekten Trainingsplan zu erstellen und Sie bei dessen Umsetzung zu begleiten und zu unterstützen, Sie zu beraten oder einfach ein paar kleine Anregungen zu geben, mit größter Sorgfalt nachkomme. Für das Verhaltenstraining gilt aber: das Training findet immer statt, denn Ihr Hund lernt nicht nur dann, wenn Sie eine Stunde beim Trainer gebucht haben. Das heißt: Auch der beste Trainer wird ohne die Mitarbeit der Bezugspersonen des Hundes kaum etwas ausrichten können. Nur wenn Sie das in den Terminen Erarbeitete auch im Alltag umsetzen, werden sich langfristige Erfolge einstellen. Wir werden also gemeinsam an der richtigen Fährte für Sie und Ihren Hund arbeiten.

Dabei sind auch sogenannte „Problemhunde“ und solche mit sehr individuellen Bedürfnissen bei mir besonders willkommen. Näheres zu meiner persönlichen Verbindung zu schwierigen und gesteigert aggressiven Hunden finden Sie unter Über mich.